Umwelt schonen - Jeder sollte seinen Beitrag leisten

Der Klimawandel geht alle etwas an, doch nicht jeder fühlt sich direkt dafür verantwortlich. Oftmals fühlt sich der Einzelne erdrückt davon, sich einschränken zu müssen. Doch auch kleine Schritte können bereits dazu beitragen, die CO2-Emissionen deutlich zu verringern. Was jeder Einzelne dafür machen kann, verraten wir in unserem Ratgebertext.

1 Der persönliche Stromverbrauch

1.1 Die tägliche Nutzung von Smartphone und Co.

Persönlicher StromverbrauchIn der westlichen Welt wird täglich sehr viel Strom verbraucht. Dies sorgt jedoch auch für hohe CO2-Ausstöße. Beginnen tut dies bereits bei dem Aufladen des Smartphones. Immer muss das Handy voll sein und der MP3-Player und das Tablet ebenfalls. Zudem wird nicht rund um die Uhr überprüft, wann alle Geräte vollständig aufgeladen sind.

Tipp: Zeitschaltuhren einbauen oder Geräte nicht vollständig aufladen (was dem Akku zudem gut tut), damit unnötige Ladezeiten vermieden werden können.

Ähnlich verhält es sich mit dem Stand-By. Immer werden Geräte an der Steckdose gelassen und sorgen somit dafür, dass immer mehr Strom gezogen wird. Spitzenreiter sind die Fernseher. Hier eignen sich Verteilerboxen, welche seperat an- sowie ausgeschaltet werden können.

1.2 Auch das Waschen will gelernt sein!

In puncto Waschen werden die Waschmaschinen häufig angesetzt, auch wenn diese nicht mal zur Hälfte befüllt wurden. Diese Phänomene sollten vermieden werden. Bei Feinwaschgängen sollte die Maschine mindestens zur Hälfte befüllt werden, bei normalen Waschgängen ist es möglich, die Maschine komplett zu füllen.

Doch auch der Schritt nach dem Waschen sorgt für Probleme. Das Trocknen per Wäschetrockner zieht deutlich mehr Strom als ein 30-minütiger Waschdurchgang. Wärmepumpentrockner sind hier etwas sparsamer als Kondenstrockner, jedoch immer noch immense Verbraucher.

Tipp: Einfach öfters zur klassischen Wäschespinne greifen und die Wäsche aufhängen!

1.3 weitere Aspekte

Stromfressende Kühlschränke, weniger sparsame Glühbirnen und auch das permanente Lauflassen des Wasserhahns können einen enormen Verbrauch beschwören. Ebenso ist es effizienter, zu duschen statt ein ausgiebiges Bad zu nehmen. Hier verbraucht man in etwa 140 Liter, während beim Duschen lediglich bis zu 20 Liter Wasser pro Minute verwendet werden.

2 Die Ernährung

Gesunde ErnährungIm Endeffekt leben wir in einer Konsumgesellschaft, jedoch sollte nicht für die Tonne produziert und eingekauft werden. Aus diesem Grund ist es sinnvoller, das MHD im Auge zu behalten.

Wissenswert: Im Durchschnitt wird bei den Deutschen jedes 8. Lebensmittel weggeworfen!

Weiterhin eignet sich eine nachhaltige Ernährung in puncto Fleisch, Obst und Gemüse. Lange Anfahrtszeiten sollten vermieden werden. Somit eignet sich der Apfel aus der Region besser als die Banane aus Afrika.

Bei Tieren wird das Futter oftmals aus Südamerika importiert. Es ist günstig sowie auf Soja-Basis. Jedoch ist dies höchst unökologisch. Auch auf diesen Aspekt sollte beim Fleischverzehr geachtet werden.

3 Reisen, Geschäftsfahrten und weitere Ausflüge

Viele Menschen reisen im Auto allein, was sich als höchst unökonomisch erweist. Aus diesem Grund ist es ratsam, über Mitfahrgelegenheiten und Co. entweder selbst Mitfahrer zu suchen oder bei anderen mitzufahren.

Auch ein vorausschauendes Fahren kann von Vorteil sein und kommt nicht nur dem Benzinverbrauch zu gute. Weiterhin ist es ratsam, auch mal den Fuß vom Gaspedal zu lassen.

Tipp: In vielen Fällen eignet sich zudem die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hier kann die Fahrt sogar dafür genutzt werden, etwas anderes zu tun.

Das Reisen per Flugzeug ist jedoch nach wie vor ein großes Problem. Somit muss es nicht unbedingt jedes Jahr der Urlaub in weiter Ferne sein. Die Alpen oder auch die Nordsee können ebenfalls schöne Zielorte darstellen.

4 Der Klamottenwahn

Die Kleidungsindustrie boomt! Ständig wird geshoppt, bis der Arzt kommt. Doch ist dies unbedingt notwendig? Und muss es vor allem stets der günstig hergestellte Pullover sein? Faire Marken sind sehr empfehlenswert. Weiterhin ist es ratsam, nicht immer seinen Kleiderschrank komplett zu überholen. Wer doch etwas aussortiert, sollte dies nicht in den Müll schmeißen, sondern in die nächste Kleidertonne.

Fazit

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um die Umwelt tagtäglich etwas schonen zu können. Jeder kann etwas dafür tun. Meist ist der Aufwand dafür gering, jedoch der Nutzen auf Dauer enorm. Jährlich wird viel zu viel für die Tonne produziert. Dank Fahrzeugen und Flugzeugen ist die CO2-Emission enorm. Etliche Tiere sterben umsonst. Schritt für Schritt kann jeder etwas dagegen tun und nachhaltig die Zukunft sichern.